Teilweise Stichwahlen nötig
Provinzwahlen in Italien lassen Linke hoffen

Die Provinz- und Kommunalwahlen in Italien haben neue Hoffnung für die linke Opposition gegen Ministerpräsident Silvio Berlusconi gebracht. Allerdings machte Berlusconi klar, dass das Ergebnis keinen Einfluss auf seine Regierungsarbeit habe.

HB/dpa ROM. "Das politische Gleichgewicht im Land verändert sich nicht." Politiker des Mitte-Rechts-Bündnisses und der Linken beanspruchten beide den Wahlsieg für sich. Kommentatoren in Rom meinten am Dienstag, das Ergebnis sei ein Erflog für die Linke, aber kein "Referendum gegen Berlusconi".

Das Linksbündnis gewann vor allem die wichtige Provinzwahl in Rom mit fast 54 % der Stimmen und setzte sich in weiteren vier Provinzen mit absoluter Mehrheit durch. Das Berlusconi-Bündnis sicherte seine führende Stellung dagegen in vier Provinzen auf Sizilien.

Bei den Kommunalwahlen schaffte die Linke in den beiden Toskana-Städten Pisa und Massacarrara im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, das Mitte-Rechts-Lager in Messina. In anderen regionalen Hauptstädten wie Brescia, Pescara und Vicenza gibt es am 8. und 9. Juni Stichwahlen.

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