Teilzeitarbeit setzt sich immer mehr durch
Beim Job-Sharing sind klare Abmachungen wichtig

ddp-vwd FRANKFURT/M. Teilzeitarbeit setzt sich immer mehr durch. Das Job-Sharing, wie es auf Neudeutsch heißt, bedeutet ganz einfach, dass ein Vollzeitarbeitsplatz auf zwei oder seltener auf noch mehr Beschäftigte verteilt wird. Anfang dieses Jahres ist das neue Teilzeit- und Befristungsgesetz in Kraft getreten. Aus ihm leitet sich ein Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit ab. Wenn zwei Arbeitnehmer mit einem Arbeitgeber ausmachen, sich einen Arbeitsplatz teilen zu wollen, verpflichten sie sich natürlich damit auch, den Arbeitsplatz zu den Dienstzeiten immer besetzt zu halten. Darauf weisen die Frankfurter "Infos für Arbeit und Beruf" hin.

Job-Sharing bietet oft den Vorteil, berufliche Erfordernisse besser mit persönlichen Belangen in Einklang zu bringen. So kann zum Beispiel abwechselnd tageweise oder auch halbtags jeweils am Vor- oder Nachmittag gearbeitet werden. Außerdem ist es bisweilen möglich, eine klarere Trennung nach Aufgabengebieten zu vereinbaren. Von großer Bedeutung ist es, eine Vereinbarung über eine Vertretung zu treffen. Denn Teilzeitarbeit kann langwierige Einarbeitungszeiten ersparen und auch während der Urlaubszeiten einen kompetenten Ansprechpartner sicherstellen. Natürlich können nicht alle überraschenden Ausfälle, etwa wegen Krankheit, durch Rückgriff auf den zweiten Teilzeitbeschäftigten vermieden werden. Dieser muss nach einem Paragraphen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes jeder einzelnen Vertretung ausdrücklich zustimmen.

Weitere Informationen bietet beispielsweise das Buch "Arbeitnehmer in Teilzeit" von Michael Kossens und Judith Kerschbaumer, dass im Bund-Verlag in Frankfurt am Main erschienen ist. Es kostet 29,90 Mark (15,29 Euro).

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