Telecoms belasten Index
Hang-Seng-Index schließt schwächer

Schwächer sind die Notierungen in Hongkong am Dienstag aus dem Handel gegangen. Der Hang-Seng-Index (HSI) verlor 1,0 Prozent bzw 101,66 Punkte auf 10 076,43.

vwd HONG KONG. Insgesamt wurden Aktien im Wert von 7,37 (Montag: 6,31) Mrd. HK-$ umgesetzt. Grund für die Abschläge seien Verkäufe gewesen, da im Oktober Hang Seng Index Future-Positionen ablaufen, sagte ein Händler. Zudem gab es bei den beiden Index-Schwergewichten China Mobile und China Unicom Abschläge.

China Mobile rutschten um 1,1 % auf 23,50 HK-$ ab. Ängste wegen einer geringeren Profitabilität bei beiden Unternehmen waren der Grund, hieß es. Insbesondere der erwartete Rückgang des durchschnittlichen Umsatzes je Nutzer im vierten Quartal lastete auf China Mobile. China Unicom reduzierten sich um 0,7 % auf 7,25 HK-$, nachdem die chinesische Regierung angekündigt hatte, im kommenden Jahr möglicherweise zwei neue Mobilfunklizenzen zu vergeben. Auch HSBC rutschten um 2,3 % auf 85 HK-$ ab. Hintergrund waren die Befürchtungen, dass Argentinien bei der Rückzahlung der Verbindlichkeiten über 132 Mrd $ in Verzug geraten könne.

Gewinner gab es dagegen unter den Öl-Titeln. Die Bereitschaft der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zu einer Kürzung der Ölfördermengen, um hierüber den Preisverfall am Ölmarkt zu stoppen, wirkte sich nach Darstellung von Marktbeobachtern positiv aus. Sinopec notierten 0,9 % höher bei 1,20 HK-$. Petro-China legten um 3,6 % auf 1,5 HK-$ zu.

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