Telefon- und Datenübertragungsdienstleistungen
AT&T überrascht die Analysten

Der US-Telefon- und Kabelfernsehkonzern AT&T hat im dritten Quartal 2002 bei schwacher Nachfrage nach Telefon- und Datenübertragungsdienstleistungen weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig übertraf das Ergebnis aber die Analystenschätzungen.

Reuters NEW YORK. Der Reingewinn sei im dritten Quartal auf 207 Millionen Dollar oder fünf Cent je Aktie gesunken, von 11,3 Milliarden Dollar und 3,13 Dollar je Aktie im gleichen Vorjahreszeitraum, teilte AT&T am Dienstag in New York mit. Bei dieser Entwicklung sei allerdings zu berücksichtigen, dass der Reingewinn im Vorjahr durch die Trennung von AT&T Wireless gesteigert worden sei.

Ohne Berücksichtigung von Einmalposten wies AT&T für das dritte Quartal einen Gewinn von sechs (Vorjahr zwei) Cent je Aktie aus und übertraf damit die Marktprognosen. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von fünf Cent erwartet.

Der Umsatz sei um 8,3 Prozent auf 12,0 Milliarden Dollar gesunken, teilte AT&T weiter mit. Im Geschäft mit Firmenkunden sei der Umsatz um 1,6 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar gesunken. Im Geschäft mit Privatkunden sei sogar ein Rückgang um 25,9 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar verzeichnet worden. Viele Kunden hätten von Ferngesprächen zu Mobilfunk und Internetdienstleistungen gewechselt, hieß es dazu. AT&T profitierte allerdings nach eigenen Angaben von den Problemen der Konkurrenten Worldcom und Qwest Communications. Kunden dieser Unternehmen suchten nun Alternativ-Anbieter.

Die Kabelfernsehtochter AT&T Broadband, die an Comcast verkauft wird, verzeichnete einen Pro-Forma-Umsatzanstieg um 8,2 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Der Kurs der AT&T-Aktie fiel im vorbörslichen Handel auf 12,43 Dollar von 12,53 Dollar beim Vortagesschluss.

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