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Telefonieren á la Aldi

"Wir können nur billig." Was für den Elektrohändler Media Markt ein flotter Werbespruch war, ist vielen Anbietern von Call-by-Call-Telefongesprächen zum Verhängnis geworden. Beim Call-by-Call-Verfahren sucht sich der Kunde für jedes Gespräch aufs Neue den billigsten Anbieter aus.

In Deutschland war das der Schlüssel zu einer schnellen Öffnung des Telefonmarktes. Zahlreiche Anbieter haben inzwischen das Handtuch geworfen. Nur noch einige kleinere Firmen mit Marken wie "Telebillig" und "Teledump", "Telediscount" und "Telestunt" versuchen mit immer neuen Kampfpreisen und Sonderaktionen den stagnierenden Call-by-Call-Markt aufzumischen. Gestern verkündete Telestunt "Auslandstarife werden noch billiger", vorgestern meldete Telebillig "Supertarife rund um die Uhr". Die Sonderaktion gilt allerdings nur bis zum 31. März. Fonfux senkte bereits am Dienstag die Preise, aber auch nur bis 12. März.

Der Haken bei diesen Angeboten: Versucht man die Billig-Offerten zu nutzen, ertönt recht häufig der Verweis auf überlastete Leitungen. Die Call-by-Call-Anbieter versuchen ihre Leitungskapazitäten bei den Sonderaktionen offenbar bewusst zu drosseln, um allzu hohe Einnahmeausfälle zu vermeiden. Schließlich liegen die Call-by-Call-Preise ohnehin schon an der Schmerzgrenze.

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