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Telegate erzielt Etappensieg im Streit um Formel-1-Ausstieg

Im Streit um den Ausstieg aus dem Formel-1-Sponsoring hat der Telefonauskunftsanbieter Telegate nach eigenen Angaben einen Etappensieg über BMW errungen.

dpa-AFX MÜNCHEN. Das Landgericht I habe den Vertrag für beendet erklärt, teilte die Telegate AG am Montag in München mit. Für die ersten eineinhalb Monate des laufenden Jahres müsse Telegate statt der geforderten 4,4 Mio. DM anteilsmäßig nur 2,4 Mio. DM an BMW zahlen. Danach gebe es keine weiteren Zahlungsverpflichtungen. BMW hat nach Angaben von Telegate Berufung gegen die Entscheidung des Landgerichts eingelegt. Von dem Autokonzern war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Telegate hatte seit dem vergangen Jahr mit dem Schriftzug seiner Internet-Tochter auf den Rennwagen des BMW-Williams-Teams in der Formel 1 geworben. Entgegen einer Vereinbarung habe sich BMW jedoch auch von dem Konkurrenten MCI Worldcom und der Allianz sponsern lassen. Telegate wollte den ursprünglich bis zum Jahr 2002 laufenden Vertrag deshalb vorzeitig beenden.

Obwohl BMW die Werbung im Februar entfernt habe, habe der Konzern für das erste Quartal dieses Jahres eine Zahlung von 4,4 Mio. DM gefordert, sagte ein telegate-Sprecher. telegate hatte bereits im Oktober vergangenen Jahres eingeräumt, dass das Formel-1-Engagement wenig gebracht habe und darüber nachgedacht werde, die Aktivitäten einzustellen. Der telegate-Sprecher kündigte an, auch gegen die nunmehr verbleibenden 2,4 Mio. DM vorzugehen.

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