Telekom-Aktie gefragt
Dax kommt einfach nicht voran

Der Deutsche Aktienindex ist am Dienstag etwas leichter aus dem Handel gegangen. Während defensive Werte wie Linde und Metro gefragt waren, standen konjunktursensible Werte wie Tui und BMW auf der Verliererseite. Unter den Index-Schwergewichten konnten die Anteilsscheine der Deutschen Telekom am Tag der Hauptversammlung zulegen.

Reuters FRANKFURT. Der Deutsche Leitindex schloss 0,4 % im Minus bei 2838,9 Punkten. Zum Handelsschluss in Frankfurt notierte der US-Standardwerteindex Dow Jones mit 0,1 % im Minus bei 8485 Stellen, der technologielastige Nasdaq-Index verlor 0,1 % auf 1490 Punkte.

In Frankfurt gingen Linde-Aktien mit einem Plus von rund zwei Prozent auf 29,5 ? aus dem Handel. Defensive Werte - also Unternehmen mit einem stabilen, weniger konjunktursensiblen Geschäftsmodell wie der Industriegasespezialist Linde - seien angesichts der schwachen Wirtschaftslage gefragt gewesen, sagten Händler.

Die T-Aktie gewann 2,7 % auf 11,9 ?. Vorstandschef Kai-Uwe Ricke hatte auf der Hauptversammlung gesagt, er rechne nach der Ertragswende im abgelaufenen Quartal auch in den folgenden Monaten mit einer positiven Geschäftsentwicklung.

Zu den Verlierern gehörten die Aktien von Thyssen-Krupp mit einem Abschlag von 1,3 % auf 8,90 ?. Am Montagabend hatte Thyssen-Krupp bekannt gegeben, für 406 Mill. ? Aktien des Staates Iran zurückgekauft zu haben, um so den Iran-Anteil am Unternehmen auf unter fünf Prozent zu drücken. Damit wolle man "drohenden Restriktionen" auf dem für die Firma wichtigen US-Markt entgehen. Thyssen-Krupp hat etwa 24 ? je Aktie bezahlt und damit rund das Dreifache des momentanen Marktpreises. "Das ist ein sehr hoher Preis und es stellt sich die Frage, wieso Thyssen-Krupp so viel bezahlt hat", sagte ein Händler.

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