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Telekom-Finanzplan weist Gewinnrückgänge aus

Die Deutsche Telekom wird einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden vier Jahren weniger Gewinn nach Steuern als im abgelaufenen Jahr ausweisen. Dies gehe aus einem vertraulichen Finanzplan hervor, der ihr vorliege, berichtete die "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe).

Reuters HAMBURG. Allerdings zeige der Plan auch, dass sich die Ertragskraft der Telekom künftig verbessere, da das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im laufenden Jahr auf 16,8 Mrd. Euro steigen und 2004 bei 30,3 Mrd. Euro liegen solle, hieß es weiter. Ein Sprecher der Deutschen Telekom wollte den Zeitungsbericht am Dienstagmorgen auf Anfrage nicht kommentieren.

Beim Umsatz weise der Finanzplan eine operative Steigerung von durchschnittlich 13 % pro Jahr aus, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das interne Telekom-Papier weiter.

Dabei sei in diesem Jahr sogar ein Plus von 27 % auf 51,9 Mrd. Euro vorhergesagt, wobei dies aber auch ein Resultat von Sondereinflüssen sei. Die Dividende für 2001 solle den Telekom-Planungen wie in diesem Jahr 62 Cents je Aktie betragen.

Ein Hauptgrund für den Gewinnschwund nach Steuern liege in den hohen Investitionen für die neue Mobilfunktechnik UMTS und hohen Zinslasten für den Kauf entsprechender Lizenzen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das interne Telekom-Papier weiter.

Zudem gebe es hohe Buchverluste durch Abschreibungen auf Firmenwerte von zugekauften Unternehmen, etwa dem US-Konzern Voice Stream. Für das Jahr 2002 zum Beispiel weise der Telekom-Finanzplan einen Jahresfehlbetrag nach Anteilen Dritter von 510 Mill. Euro aus.

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