Telekom fühlt sich nicht schuldig
EU lastet T-Online Wettbewerbsbehinderung an

Die Telekom steht einmal mehr in der Kritik der Verbraucherschützer - diesmal sogar durch die EU-Kommission. Einige Konkurrenten, darunter AOL, hatten sich über die Diskriminierung beim Zugang zur "letzten Meile" beklagt.

ap FRANKFURT/MAIN. Die EU-Kommission wirft laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" der Deutschen Telekom und ihrer Tochter T-Online Wettbewerbsbehinderung vor. Dem Blatt zufolge wird der Telekom und dem Internet-Zugangsdienstleister T-Online vorgeworfen, sie nutzten ihre Schlüsselstellung missbräuchlich aus und erschwerten Wettbewerbern den Zugang.

Vorangegangen seien eingehende Untersuchungen des Marktverhaltens von T-Online bei der "letzten Meile", der Verbindung zwischen dem Netz und den Endkunden, heißt es. Den Brüsseler Wettbewerbshütern lägen Beschwerden von AOL und anderen Konkurrenten des deutschen Marktführers vor, die sich vornehmlich über Diskriminierung beim Zugang zur "letzten Meile" beklagten.

In Deutschland solle die Regierungsbehörde eine Möglichkeit "für die Beilegung des Konflikts erörtern". Telekom und T-Online wiesen aber jeden Vorwurf zurück und sprachen von "Trittbrettfahrern", die von ihren hohen Investitionen profitieren wollten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%