Telekom-Konkurrenz: Steigender Wettbewerb im Ortsnetz

Telekom-Konkurrenz
Steigender Wettbewerb im Ortsnetz

Der Wettbewerb in den noch von der Deutschen Telekom dominierten Telefon-Ortsnetzen ist im vergangenen Jahr auf niedrigem Niveau voran gekommen.

vwd BONN. Wie die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post am Freitag in Bonn mitteilte, kommen die anderen Anbieter inzwischen auf drei Prozent Anteil an den knapp 53 Mill. Telefonkanälen - fast doppelt soviel wie im Jahr 2000. Die Konkurrenten der Telekom sind dabei besonders mit höherwertigen Anschlüssen vertreten. So liegt ihr Anteil an ISDN-Mehrfachanschlüssen bei 12,5 Pozent.

Ein Drittel der Deutschen habe jetzt die Möglichkeit, einen alternativen Betreiber des Hausanschlusses zu wählen. Wie aus dem Jahresbericht der Regulierungsbehörde weiter hervorgeht, wird das Internet nach Schätzungen mittlerweile von mehr als 30 Millionen Deutschen über 14 Jahren genutzt. Das entspricht über 47 % dieser Altersgruppe. Dieses Frühjahr dürfte es mehr als die Hälfte sein. Rund fünf Prozent der Haushalte verwendeten Ende 2001 breitbandige Zugänge ins Internet. Von den über 2,1 Mill. Breitband-Anschlüssen entfielen zwei Mio auf die DSL-Anschlüsse der Telekom, aber nur rund 70 000 auf ähnliche Produkte ihrer Wettbewerber.

2 000 Anschlüsse via Stromkabel

Rund 2 000 Anschlüsse via Stromkabel wurden registriert. Die Zahl der Internetzugänge über Satellit ist dem Regulierer nicht bekannt. Damit kam die Telekom Ende 2001 auf einen Anteil von 95 % an den breitbandigen Verbindungen ins Web gegenüber drei Prozent ihrer DSL-Konkurrenten. Deren Marktanteil könne aber in verschiedenen Regionen darüber liegen. Deutlich höher sei er bei hochbitratigen, meist gewerblich genutzten Anschlüssen. Im Mobilfunk wurde das stürmische Wachstum des Boomjahres 2000 nicht mehr erreicht. Die Zahl der Teilnehmer stieg nur noch um rund acht auf 56 Millionen.

Im Jahr zuvor hatte sich die Kundenzahl um 25 Millionen mehr als verdoppelt. Mit einer Durchdringungsrate von 68,6 % sei wohl der Sättigungsgrad erreicht, meint die Regulierungsbehörde.

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