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Telekom-Regulierer: DSL gibt der Branche neuen SchubDPA-Datum: 2004-06-30 19:20:04

Düsseldorf (dpa) - Schnelle Internetzugänge über DSL-Technik haben dem Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt einen neuen Schub gegeben. «Der Knoten ist geplatzt», sagte der Chef der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, dem «Handelsblatt» (Donnerstag).

Düsseldorf (dpa) - Schnelle Internetzugänge über DSL-Technik haben dem Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt einen neuen Schub gegeben. «Der Knoten ist geplatzt», sagte der Chef der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, dem «Handelsblatt» (Donnerstag).

Die Unternehmen würde bei der Deutschen Telekom so viele Kundenzugänge im Ortsnetz mieten wie nie zuvor. Im ersten Quartal sei diese Zahl um 200 000 auf mehr als 1,5 Millionen gestiegen und damit doppelt so schnell wie in den Vorquartalen.

In der Regel besitzen die Telekom-Konkurrenten keinen direkten Zugang zum Endkunden. Diese letzte Meile mieten sie bei dem Ex-Monopolisten, wenn sie nicht nur Gesprächsminuten, sondern auch Telefonanschlüsse vermarkten wollen.

Kurth erwartet, dass der Wachstumsschub anhält, da den Unternehmen weitere Instrumente zur Expansion vor allem auf dem DSL-Markt zur Verfügung stünden. Hintergrund ist das neue Telekommunikationsgesetz, das jetzt in Kraft getreten ist. «Es wird weiter zu Marktanteilsgewinnen bei den Wettbewerbern kommen - nicht nur auf dem Internetmarkt, sondern auch bei Sprachdiensten», sagte Kurth. Das neue Gesetz macht beispielsweise den Wiederverkauf von Telekom - Produkten möglich. Die Konkurrenten kaufen DSL-Anschlüsse zu Großhandelskonditionen bei dem Ex-Monopolisten ein und verkaufen sie unter eigenem Namen. Der Internetzugang via DSL ist zudem Voraussetzung für Internettelefonie. Darin sehen Experten einen weiteren Umsatztreiber für die Anbieter.

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