Telekom setzt für besseres Ergebnis auf Mobilfunk
Telekom-Quartalsverlust im Rahmen der Erwartungen

Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal 2001 ihren Verlust im Vergleich zum vierten Quartal 2000 auf 400 Mill. Euro verringert und liegt damit im Rahmen der durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Vor allem mit dem Mobilfunk soll in diesem Jahr ein besseres Geschäftsergebnis erwirtschaftet werden.

afp/rtr BONN. Der Telekommunikationskonzern steigerte seinen Konzernüberschuss in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2001 (ohne Goodwill und UMTS-Kosten) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 18 % auf rund 450 Millionen Euro (880,12 Millionen Mark), teilte die Telekom am Dienstag in Bonn mit.

Einschließlich Goodwill-Abschreibungen und UMTS-Kosten ergibt sich ein Minus von 0,4 Milliarden Euro gegenüber einem Fehlbetrag von 1,0 Milliarden Euro im vierten Quartal 2000. Der Umsatz erhöhte sich um 16 % auf 11,1 Milliarden Euro.

Einschätzung der Analysten

Händler werteten in einer Schnelleinschätzung, der Umsatz liege im Rahmen der Erwartungen. Das Ergebnis sei dagegen positiv zu bewerten, da der Negativtrend im Vergleich zum vierten Quartal 2000 gebrochen worden sei.

Die Nettofinanzverbindlichkeiten nahmen den Telekom-Angaben zufolge in der Berichtszeit "lediglich um 0,6 Milliarden Euro zu". Das Umsatzplus im Berichtsquartal bestätige das gesetzte Wachstumsziel für die "Topline" von über 15 % für das Gesamtjahr 2001.

Beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erwartet der Konzern für das Gesamtjahr Verbesserungen im zweistelligen Prozentbereich. Diese würden im Wesentlichen aus der Verbesserung bei der T International-Mobile erwartet. Bei der Mobilfunktochter wuchs das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) um 68 %auf rund 590 Millionen Euro.

Unveränderte Dividende von 62 Cent

Die T-Aktionäre sollen für das vergangene Jahr eine unveränderte Dividende erhalten. Jeder Anteilseigner bekommt einem Vorschlag der Konzernführung zufolge für das Jahr 2000 jeweils 62 Cent (1,21 Mark) pro Aktie und damit ebenso viel wie im Jahr 1999.

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