"Telekom soll nicht wieder Staatsunternehmen werden."
Gerhard Schröder: Telekom-Aktie ist unterbewertet

Reuters BERLIN. Bundekanzler Gerhard Schröder (SPD) hält den aktuellen Aktienkurs der Deutschen Telekom AG für unterbewertet.

In einem Interview des Nachrichtensenders N-24 sagte Schröder am Montag in Berlin, "die Aktie halte ich für unterbewertet". Die Telekom sei im internationalen Markt gut aufgestellt. Als Bundeskanzler wolle er sich nicht in das operative Geschäft der überwiegend bundeseigenen Gesellschaft einmischen. Nach dem Aktiengesetz verantworte der Vorstand das operative Geschäft. Die Kontrolle obliege dem Aufsichtsrat und nicht der Bundesregierung, sagte Schröder. Vorstandschef Ron Sommer genieße sein Vertrauen.

Alle Spekulationen von Seiten der Oppositionsparteien, der Bund solle stärker bei der Telekom eingreifen, gingen an der Rechtslage vorbei, sagte Schröder. "Die Telekom soll nicht wieder ein Staatsunternehmen werden." Auch der Verband der Kleinaktionäre müsse begreifen, dass das Unternehmen am Markt operiere. Über Personalfragen entscheide der Aufsichtsrat.

Die Deutsche Telekom notierte am Montag mit 26,57 Euro. Das war ein Plus von rund 8 % gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag.

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