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Telekom-Spots abgesetzt - Sprecher: 'Uns liegt noch nichts vor'

(dpa-AFX) Hamburg/Bonn - Die Deutsche Telekom < DTE.ETR > darf ihre Fernseh-Werbespots für den T-Net "xxl-Tarif" nach Angaben des Konkurrenten Tele2 vorerst nicht mehr ausstrahlen. Das Landgericht Hamburg habe eine Einstweilige Verfügung gegen die Telekom wegen Irreführung von Verbrauchern durch die zwei TV-Spots erlassen, teilte Tele2 < Tel2-B.SSE > < Ncyb.FSE > am Freitag mit. Der schwedische Telefonanbieter war juristisch gegen die Spots vorgegangen. Sollte die Telekom die Werbung weiter ausstrahlen, drohe ihr ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro, teilte Tele2 weiter mit.

(dpa-AFX) Hamburg/Bonn - Die Deutsche Telekom < DTE.ETR > darf ihre Fernseh-Werbespots für den T-Net "xxl-Tarif" nach Angaben des Konkurrenten Tele2 vorerst nicht mehr ausstrahlen. Das Landgericht Hamburg habe eine Einstweilige Verfügung gegen die Telekom wegen Irreführung von Verbrauchern durch die zwei TV-Spots erlassen, teilte Tele2 < Tel2-B.SSE > < Ncyb.FSE > am Freitag mit. Der schwedische Telefonanbieter war juristisch gegen die Spots vorgegangen. Sollte die Telekom die Werbung weiter ausstrahlen, drohe ihr ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro, teilte Tele2 weiter mit.

Ein Telekom-Sprecher sagte, ihnen liege bislang kein Gerichtsbeschluss vor. "Sobald uns die Einstweilige Verfügung vorliegt, werden wir sie rechtlich prüfen und alle rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen." Zu den von Tele2 veröffentlichten Inhalten des Beschlusses wollte er sich nicht äußern.

In der Werbung mit TV-Star Günther Jauch werde den Kunden vermittelt, dass sie bei der Telekom das gesamte Wochenende sowie an bundeseinheitlichen Feiertagen für 0 Cent telefonieren könnten, teilte Tele2 mit. Nach Ansicht des schwedischen Telefonanbieters werde jedoch verschwiegen, dass das Angebot mit einer fast 10 Euro höheren Grundgebühr als für den Standardtarif verbunden sei und dass Gespräche in Mobilfunknetze, die am Wochenende und an Feiertagen geführt werden, in voller Höhe in Rechnung gestellt würden. Damit verstoßen die Spots nach Meinung von Tele2 gegen das Wettbewerbsrecht.

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