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Telekom steigert Ergebnis - Prognosen teilweise angehoben

Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal ihren Gewinn kräftig gesteigert und die Prognose für 2004 zum Teil angehoben. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sei gegenüber dem Vorjahr von 4,598 auf 4,783 Mrd. € geklettert, teilte der größte Telekomkonzern Europas am Donnerstag in Bonn mit. Für das laufende Geschäftsjahr stellte Vorstandschef Kai-Uwe Ricke eine "attraktive Dividendenzahlung" in Aussicht.

dpa-afx BONN. Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal ihren Gewinn kräftig gesteigert und die Prognose für 2004 zum Teil angehoben. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sei gegenüber dem Vorjahr von 4,598 auf 4,783 Mrd. ? geklettert, teilte der größte Telekomkonzern Europas am Donnerstag in Bonn mit. Für das laufende Geschäftsjahr stellte Vorstandschef Kai-Uwe Ricke eine "attraktive Dividendenzahlung" in Aussicht.

Der Umsatz erhöhte sich im abgelaufenen Quartal auf 14,412 Mrd. ? (Vorjahr: 13,593), der Überschuss stieg von 256 Mill. ? auf 1,655 Mrd. ?. Profitiert hat die Telekom dabei vor allem von hohen Zuwächsen im Mobilfunkgeschäft, die Festnetztochter T-Com entwickelte sich stabil. Die Verschuldung sank zum Teil durch Beteiligungsverkäufe auf 43,3 Mrd. ?. Auf Jahressicht reduzierten sich damit die Verbindlichkeiten um knapp zehn Mrd. ?.

Erwartung Übertroffen

Mit ihren Quartalszahlen übertrafen die Bonner bei Umsatz und Gewinn die Prognose der Analysten. Die von dpa-AFX befragten Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Ebitda-Gewinn von 4,76 Mrd. ? gerechnet. Den Umsatz sahen sie bei 14,21 Mrd. ? und den Überschuss bei 485 Mill. ?.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Telekom mit einem Überschuss von mindestens 2,5 Mrd. ?, was eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr darstellen würde. Bislang hatte das Unternehmen keine Zielgröße genannt. Beim Ebitda erwartet das Unternehmen weiterhin eine Steigerung auf mindestens 19,2 Mrd. ?. Die Prognose für den freien Kapitalfluss erhöhte der Konzern um eine Milliarde Euro auf sieben Mrd. ?.

T USA-Mobile

Kräftig zulegen soll die US-Mobilfunktochter: Bis Jahresende soll T USA-Mobile ihre Nutzerzahl auf 17 Mill. steigern. Bislang lag die Erwartung bei 16 Millionen. In diesem Jahr würde die Tochter damit weitere vier Millionen Kunden unter Vertrag nehmen. Die Telekom erhöhte zugleich ihre Erwartung für das DSL-Geschäft in Deutschland von fünf auf 5,6 Millionen Kunden bis Ende dieses Jahres.

Im zweiten Quartal profitierte die Telekom vor allem von Zuwächsen im Mobilfunkgeschäft. Die Tochter T-Mobile verbesserte ihr Ebitda auf 1,93 (1,74) Mrd. ? und ihren Umsatz auf 6,24 (5,56) Mrd. ?. Der Umsatz im Festnetzgeschäft fiel auf 6,88 (7,15) Mrd. ?, das Ebitda stieg auf 2,59 (2,55) Mrd. ?. Den Umsatzrückgang bei T-Com konnte das Unternehmen damit auf 3,8 % eindämmen. Im ersten Quartal lag er noch bei fast 7 %.

Die IT-Tochter T-Systems erhöhte ihren Ebitda-Gewinn auf 361 (337) Mill. ? und ihren Umsatz auf 2,63 (2,57) Mrd. ?. Die Sparten übertrafen damit durchweg die Prognosen der von dpa-AFX befragten Analysten.

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