Telekom stellt größtes Team
Erik Zabel hofft auf zweiten deutschen Meistertitel

Weltranglisten-Spitzenreiter Erik Zabel, der seine aktuelle Top-Form mit zwei Etappensiegen bei der Tour de Suisse unter Beweis gestellt hat, ist am Wochenende in Bühl «heiß» auf seinen zweiten deutschen Meistertitel auf der Straße.

dpa BÜHL. Aber die Siegesserie des Telekom-Teams, das seit 1993 immer den Titelträger stellte, ist diesmal in Gefahr.

Die deutsche GS 1-Konkurrenz, die dem Branchenführer schon zuletzt bei der Deutschland-Tour gehörig einheizte, liegt auf der Lauer. Bei einer Sprint-Ankunft nach 207 km am Sonntag dürften Zabel der Cottbuser Olaf Pollack (Team Gerolsteiner), Raphael Schweda (Rostock/Coast) oder Sven Teutenberg (Mettmann/Phonak) besonders gefährlich werden. 117 Fahrerinnen (Samstag über 106 km) und 168 Fahrer (Sonntag) kämpfen um die Titel.

Telekom stellt größtes Team

Auch ohne den verletzten Titelverteidiger Jan Ullrich (Merdingen), der in diesem Jahr vielleicht kein großes Rennen mehr bestreitet, hat Telekom mit 18 Startern das größte Kontingent gemeldet, darunter die Ex-Meister Zabel (Unna/1998), Rolf Aldag (Ahlen/2000), Jens Heppner (Gera/1994) und Udo Bölts (Heltersberg/1995/99)

Das Rennen der Frauen dürfte einseitiger verlaufen als das der Männer. Die deutschen «Saturn»-Profis Petra Roßner (Leipzig), Ina Teutenberg (Mettmann) und Judith Arndt (Frankfurt/Oder) gehören zu den Favoritinnen, die den Titel unter sich ausmachen könnten. Die 35 Jahre alte Roßner löste im letzten Jahr nach großem Kampf Hanka Kupfernagel (Berlin) als Meisterin ab, die ebenfalls zum Favoritenkreis zählt.

Die Veranstalter haben auch ein Herz für Fußball-Fans: Im Start- und Zielbereich können die Fans auf einer Großleinwand das WM-Finale in Yokohama verfolgen.

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