Telekom verhandelt weiter in den USA
Bei Voicestream sind noch alle Optionen offen

Wie das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen erfuhr, gestalten sich die Gespräche mit den Konkurrenten AT&T Wireless und Cingular schwierig. Es gebe aber noch keine Entscheidung, sagte ein Telekom-Sprecher.

dri BERLIN. Zum schnellen Schuldenabbau taugt eine eventuelle neue Partnerschaft für Voicestream ohnehin nicht: Jede Gesellschafter-Veränderung im Telekommunikationsmarkt wird in den USA gründlich von der Regulierungsbehörde FCC, vom Justizministerium und möglicherweise auch von Regulierungsinstanzen einzelner Bundesstaaten geprüft. Daher würden bei jeder strategischen Partnerschaft oder Fusion von der Vertragsunterzeichnung bis zum Vollzug 12 bis 15 Monate vergehen. Ähnlich lange hatte die Telekom vor gut zwei Jahren für den Voicestream-Kauf für 38 Mrd. Euro gebraucht.

Für den Weiterbetrieb unter dem Dach der Telekom spreche, dass sich Voicestream deutlich besser entwickle als erwartet: Die Kundenzahl des USA-weiten Mobilfunknetzbetreibers soll bis Jahresende auf 10 Millionen steigen.

Wie das Handelsblatt weiter aus Telekom-Kreisen erfuhr, ärgern sich heute diejenigen Vorstandsmitglieder, die damals wegen des hohen Preises gegen eine Voicestream- Übernahme waren, dass sie nicht energischer protestiert haben. Allerdings könne man diesen Fehler nun nicht durch einen schnellen Rückzug ungeschehen machen, hieß es. Für die Telekom komme daher nur eine Lösung in Frage, die nicht unnötig weitere Werte vernichte.

Quelle: Handelsblatt

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