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Telekom verliert Prozess gegen Beckenbauer

Franz Beckenbauer (55) hat einen Prozess gegen die Deutsche Telekom AG wegen eines umstrittenen Werbespots gewonnen. Das Düsseldorfer Landgericht gab dem Fußball-"Kaiser" am Mittwoch in vollem Umfang Recht. In dem Fernsehspot für die Mobilfunkmarke D 1 der Telekom war ein Doppelgänger Beckenbauers aufgetreten.

dpa DüSSELDORF. Der Spot habe sich über den Konkurrenten E-Plus, für den der Ex-Fußballstar wirbt, lustig gemacht, befanden die Richter. Dies sei auf Kosten Beckenbauers geschehen. Die Telekom hatte argumentiert, es habe sich um eine Satire gehandelt. Zudem habe der Darsteller Beckenbauer nicht ähnlich gesehen.

Das Gericht verpflichtete die Telekom auf Verlangen Beckenbauers, nicht mehr mit dessen Person zu werben. Zudem muss sie ihm den Werbespot vergüten und offen legen, in welchem Umfang sie mit ihm geworben hat. In dem Werbespot beklagt sich der Fußball-Weltmeister, dass ihn niemand mehr auf seinem Handy anruft. Ein Verkäufer erklärt ihm, dass Anrufe aus dem Festnetz auf sein Handy bis zu drei Mal teurer seien als bei der Konkurrenz. Daraufhin zählt der Darsteller drei Finger seiner Hand ab und sagt: "...des is ja drei Mal zu viel" (Az.: zwölf O 566/00).

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