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"Telekommarkt-Entbündelung ist in Swisscom-Interesse"

Eine weitere Öffnung des schweizerischen Telekommunikationsmarktes liegt nach Ansicht der Schweizer Kommunikationskommission längerfristig nicht nur im Interesse des Konsumenten, sondern auch der Swisscom AG selber.

dpa-afx ZÜRICH. Wenn man mit der Liberalisierung nicht vorwärts mache, drohten der Schweiz ernsthafte Probleme mit der Europäischen Union und eventuell auch mit der WTO, sagte Fulvio Caccia, Präsident der Eidgenössichen Kommunikationskommission (Com-Com) in einem Interview mit der "Sonntags-Zeitung" (Ausgabe 2.12.).

"Man kann nicht die schützende Hand über die halb staatliche Swisscom halten und gleichtzeitig im Ausland Geschäfte machen, wie die Swisscom das tut", so Caccia. Die EU mache bei der Entbündelung der letzten Meile jetzt Druck.

Zur Entbündelung der letzten Meile werde sich die Com-Com erst Anfang des nächsten Jahres äussern können, sagte Caccia weiter. Der Richterspruch über den Streit zwischen Commcare und Swisscom über den Zugang zu Mietleitungen sei wegweisend und müsse von der Com-Com noch im Detail genauer analysiert werden. "Es gibt im Urteil gegen Commcare doch Indizien, dass Lausanne die Entbündelung der letzten Meile nicht stützen würde", so Caccia. Neben der vollständigen gibt es laut Caccia aber auch Formen der Teilentbündelung. Welche davon allenfalls doch noch möglich wären, müsse die Com-Com noch abklären.

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