Telekommunikation
Ausschreibung der UMTS-Lizenzen in Frankreich verzögert sich

dpa-afx PARIS. Die Ausschreibung der vier französischen UMTS-Mobilfunklizenzen verzögert sich mindestens bis September. Das gab die Aufsichtsbehörde ART am Montag in Paris bekannt. Ursprünglich war der Start für den Sommer vorgesehen, doch hatten potenzielle Bewerber gegen die hohen Kosten protestiert.

Nach Informationen der Pariser Wirtschaftszeitung "Les Echos" wird derzeit eine Senkung der Pachtgebühren auf 25 Mrd. FF (7,5 Mrd.. DM) erwogen - auch angesichts der gesunkenen Einnahme-Erwartungen für die Versteigerung in den Niederlanden und in Deutschland. Die Pariser Regierung hatte im Juni eine Pacht von je 32,5 Mrd. FF (9,75 Mrd. DM) für die Nutzung der vier geplanten UMTS-Lizenzen für 15 Jahre veranschlagt.

Deutschland, Belgien und die Niederlande wollen die Lizenzen meistbietend versteigern, während Frankreich ein Auswahlverfahren durch die Behörde plant. In Großbritannien waren Ende April mit der Versteigerung von UMTS-Lizenzen gut 75 Mrd. DM eingenommen worden. Die ab 31. Juli anstehende deutsche Auktion wird nach jüngsten Einschätzungen der Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post entgegen ersten Erwartungen weniger einbringen als die britische Versteigerung.

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