Telekommunikation
Vodafone bietet 217 Euro

Die britische Mobilfunkgesellschaft Vodafone will bei ihrer deutschen Tochter allein das Sagen haben: Die verbliebenen Aktionäre des früheren Mannesmann-Konzerns sollen mit 217,92 Euro pro Aktie abgefunden werden. Das kündigte Vodafone gestern an.

 

slo DÜSSELDORF. Möglich wird das Herausdrängen der Minderheitsaktionäre (squeeze out) durch das neue Übernahmegesetz, das zum 1. Januar 2002 in Kraft getreten ist. Wer mehr als 95 % der Aktien eines Unternehmens hält, hat demnach das Recht, Minderheitsaktionäre gegen eine Barabfindung aus der Firma auszuschließen. Die Abfindung soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Juni beschlossen werden.

Der britische Konzern hält inzwischen 99,4 % an der ehemaligen Mannesmann AG, heute Vodafone AG. Der restliche Anteil liegt bei rund 4 500 Aktionären. Vodafone hat Mannesmann vor zwei Jahren übernommen.

Analysten bezeichneten die Höhe der vorgeschlagenen Barabfindung als durchaus angemessen. Aktionärsschützer wollen dies noch prüfen. Bereits im vergangenen Jahr hat Vodafone ehemaligen Mannesmann-Aktionären ein Abfindungsangebot unterbreitet, als die Briten mit ihrer deutschen Tochter ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag schlossen. Das Angebot lag bei 206 Euro pro Aktie.

Quelle: Handelsblatt

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%