Telekomwerte belasten
Aktien an der Wall Street erneut im Minus

Die Standardwerte an der Wall Street präsentieren sich zum Freitagmittag leichter, und die Technologietitel notieren schwächer.

vwd NEW YORK. Gegen 18.24 Uhr MEZ steht der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) mit 0,5 % bzw. 53,08 Zählern auf 10 602,95 im Minus. Der S&P-500-Index verzeichnet einen Abschlag von 0,8 % bzw. 11,31 Punkten auf 1 360,77. Der Nasdaq -Index büßt 1,2 % bzw. 37,65 Stellen auf 2 994,73 ein. An der New York Stock Exchange sind zum Mittag trotzdem die Kursverlierer mit 989 zu 1 431 Kursgewinnern in der Minderheit. Gehandelt wurden bislang 387 Mill. Aktien, an der Nasdaq waren es 610 Mill. Papiere.

Nach einer eher mäßigen Eröffnung und einer kurzfristigen Rally auf ein Plus von fast einem Prozent - ausgelöst durch die Nachricht, dass die Resultate der Handzählung in Florida für die Entscheidung über den zukünftigen US-Präsidenten laut Gericht keine Relevanz besitzen - geriet der DJIA im Handelsverlauf unter Druck. Händler machten dafür die Verluste von BellSouth verantwortlich, in deren Schlepptau sich die anderen Telekomwerte befinden, wie es heißt. Nach einer Gewinnwarnung für 2001 geben BellSouth 13 % auf 42,69 $ ab. Die Papiere des Joint-Venture-Partners SBC Communications verlieren vier Prozent auf 55,75 $. AT&T büßen 3,4 % auf 20,00 $ ein.

Am Samstag könnte das Tauziehen um die US-Präsidentschaft nach der Auszählung der Briefwahlstimmen in Florida beendet sein, was Händler für die kommende Woche positiv stimmt. Hinzu kommen Marktbeobachtern zufolge Hoffnungen, dass die Fed in naher Zukunft auf Grund der immer deutlicher werdenden Anzeichen einer sich abschwächenden US-Wirtschaft ihre restriktive Zinspolitik aufgibt. Damit sei jedoch frühestens in den ersten Monaten des neuen Jahres zu rechnen, meint Joe DeMarco, Managing Director bei HBSC Asset Management.



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