Television Broadcasts verlieren deutlich
Hongkonger Börse auf tiefstem Stand seit März 1999

Die Börse Hongkong hat am Donnerstag erneut schwächer geschlossen und den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren erreicht. Händlern zufolge bauten Telekomwerte die Verluste des Vortages weiter aus.

Reuters HONGKONG. Der Hang-Seng-Index notierte zum Handelsschluss um 278,82 Punkte oder 2,55 % tiefer bei 10 664,32 Zählern. Dies sei der tiefste Stand seit März 1999 gewesen, sagten Händler.

Angeführt wurden die Kursverluste allerdings von Aktien des größten Fersehsenders der Region Television Broadcasts, die 18,77 % auf 22,50 HK-Dollar fielen. Zuvor hatte das Unternehmen ein unter den Erwartungen liegendes Halbjahresergebnis genannt und zudem eine Gewinnwarnung für die zweite Jahreshälfte abgegeben.

Im arg gebeutelten Telekomsektor standen die Aktien von Pacific Century CyberWorks (PCCW) im Fokus der Anleger und ermässigten sich um 4,47 % auf 1,71 austr. Dollar. Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Halbjahreszahlen belasteten nach Händlerangaben Sorgen über möglicherweise enttäuschende Unternehmenszahlen die Titel. PCCW werde die Zahlen nach Börsenschluss bekannt geben, hiess es.

Unter deutlichen Abschlägen litten auch die Papiere des grössten chinesischen Mobilfunkanbieters China Mobile, die 6,29 % auf 21,60 HK-Dollar fielen. Marktbeobachter begründeten die Abschläge mit der Ankündigung der chinesischen Regierung, langfristig den Mobilfunkmarkt Chinas auch für neue Anbieter öffnen zu wollen.

Auch Immobilienwerte gerieten unter Druck. So verloren Sung Kai Properties und Henderson Land Development , die 5,3 % auf 62,75 HK-Dollar beziehungsweise 5,06 % 31,80 HK-Dollar verloren.

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