Telkom geht in New York und Johannesburg an die Börse
Südafrikas Telefongesellschaft teilprivatisiert

Mit der Börseneinführung in Johannesburg und New York hat am Dienstag die Teilprivatisierung des südafrikanischen Telkom-Konzerns begonnen. 25 Prozent der Anteile des bisher staatlichen Festnetz-Betreibers wurden in Johannesburg zum Eröffnungspreis von 28 Rand (3 Euro) angeboten. Die Börse in New York sollte am Nachmittag folgen.

HB/dpa JOHANNESBURG. Der Kap-Staat verspricht sich durch die Teilprivatisierung Einnahmen von 3,9 Milliarden Rand (410 Mio Euro).

Telkoms Marktwert wurde mit 15,6 Milliarden Rand angegeben. Die Regierung in Pretoria hatte durch finanzielle Anreize vor allem für schwarze Südafrikaner die zu Apartheidzeiten benachteiligten Bevölkerungsgruppen beim Börsengang ansprechen wollen.

Der Börsengang war wegen der schlechten Marktlage zwei Mal verschoben worden. Telkom mit seinen 39 444 Mitarbeitern ist bisher Monopol-Betreiber der rund fünf Millionen Festnetz-Anschlüsse in Südafrika und besitzt einen 50-prozentigen Anteil am profitablen Mobilfunkbetreiber Vodacom. Dieses Unternehmen hat am Kap mit rund 59 Prozent die Marktführerschaft und expandiert zunehmend auch in andere afrikanische Staaten. Im vergangenen Geschäftsjahr (31. März) hatte Telkom einen Nettogewinn von 1,22 Milliarden Rand (125 Mio Euro) ausgewiesen, im folgenden Halbjahr 644 Millionen Rand.

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