Telkom prüft juristische Auswirkungen der VoiceStream-Übernahme
T-Mobile-Börsengang wie geplant im Oktober

Die Telekom schließt nicht aus, dass sich der Börsengang ihrer Mobilfunktochter verzögern könnte.

Reuters BONN. Die Deutsche Telekom hält ungeachtet der angekündigten Übernahme des US-Mobilfunkanbieters VoiceStream bislang daran fest, dass der Börsengang der Mobilfunktochter T-Mobile im Oktober stattfindet und nicht verschoben wird. Ein Sprecher der Telekom sagte in Bonn, man prüfe welche juristischen Auswirkungen VoiceStream habe. Derzeit sei der Börsengang von T-Mobile im Oktober geplant. Es sei noch zu früh, um über eine mögliche Verschiebung des Börsengangs zu spekulieren. Das Unternehmen reagierte damit auf einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Diese hatte am Mittwoch berichtet, in den Prospekt für den geplanten Börsengang der T-Mobile müssten umfangreiche Bilanzdaten von VoiceStream eingearbeitet werden.

"Die US-Regeln sind sehr streng - wir müssen jetzt erst mal Rechtssicherheit haben", zitierte "Bild" den Telekom-Sprecher Jürgen Kindervater. Die Telekom hatte zu Wochenbeginn angekündigt, den US-Mobilfunkanbieter VoiceStream für umgerechnet rund 106 Mrd. DM übernehmen zu wollen. T-Mobile soll nach Angaben der Muttergesellschaft voraussichtlich im Oktober an die Börse gebracht werden. Offiziell ist der Börsengang der Mobilfunktochter, die neben dem deutschen Mobilfunknetz D1 auch die Mobilfunkaktivitäten der Töchter One2One in Grossbritannien und max.mobil in Österreich umfasst, jedoch noch nicht vom Vorstand der Telekom AG beschlossen worden.

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