Temperatursturz
65 Tote durch Kältewelle in Peru und Bolivien

Die Temperaturen sanken stellenweise auf minus 20 Grad und viele Straßen waren nach starken Schneefällen unpassierbar.

HB LIMA. Die Zahl der Toten durch die Kältewelle in Peru ist nach Angaben von Präsident Alejandro Toledo auf 59 gestiegen. Im benachbarten Bolivien wurden bisher in der Region Potosí sechs Todesopfer der ungewöhnlichen Kälte gezählt. In den am schwersten betroffenen Regionen im Süden Perus gingen die Behörden am Mittwoch von etwa 66 000 Geschädigten aus und riefen zu Spenden für die Not leidenden Menschen auf.

Bei den meisten Todesopfern handele es sich um Kleinkinder, die an Lungenentzündung gestorben seien, sagte Toledo weiter. Auch in der Landwirtschaft sind die Folgen der Kältewelle verheerend. Zehntausende Nutztiere, vor allem Lamas und Schafe, drohten zu verhungern, weil der Schnee auf ihren Weiden bis zu einem Meter hoch lag.

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