Tendenz eher negativ
Arbeitsmärkte im Sog

Die Arbeitsmärkte geraten immer stärker in den Sog der Konjunkturschwäche. Dies wird sich in den neuen Zahlen, die in dieser Woche für die Euro-Zone, für Deutschland, die USA und Kanada veröffentlicht werden, zeigen. Die Beobachter sind sich einig, dass keine Besserung zu erwarten ist. Saisonbereinigt dürfte die Arbeitslosenzahl insbesondere in den USA, in Kanada und Deutschland weiter steigen.

ari DÜSSELDORF. Aufschluss über die deutsche Konjunktur zu Beginn des dritten Quartals werden die Daten über die Entwicklung der Auftragseingänge und der Industrieproduktion im Juli geben. Aus Sicht der Analysten fällt das Bild gemischt aus - Tendenz eher negativ. In der Euro-Zone ist eines sicher: Der Preisdruck auf der Erzeugerebene lässt nach. Denn nach Deutschland sind die Erzeugerpreise, wie am Freitag mitgeteilt wurde, im Juli zum Vormonat auch in den Niederlanden um 1,7 %, in Spanien um 0,2 % und in Italien um 0,4 % gesunken. Dies hatte niedrigere Raten zum Vorjahresmonat zur Folge.

Japan veröffentlicht Wachstumszahlen für das zweite Quartal. Die Aussichten sind angesichts der Talfahrt vieler Einzelindikatoren alles andere als rosig. Ein von Analysten erwarteter leichter Anstieg des Frühindikatorenindex wird die schwarzen Schatten über der japanischen Konjunktur kaum vertreiben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%