Tendenz weiter steigend
KarstadtQuelle: Zehn Prozent des Umsatzes im Internet

Für Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern KarstadtQuelle wird der Internet-Handel immer wichtiger. Die Versandtöchter wie Quelle und Neckermann machen bereits mehr als zehn Prozent des Umsatzes online.

WiWo/AP ESSEN. In diesem Jahr erwartet der Konzern eine Steigerung der Online-Nachfrage um 50 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Der Essener Handelsriese betreibt inzwischen 65 Shopping- und Informations-Portale, die allein im ersten Quartal einen Umsatz von 261 Millionen Euro erzielten. Ein wesentlicher Teil der Internet-Kunden des Versandhandels seien Neukunden, betonte das Unternehmen.

Einziger Wermutstropfen in der Erfolgsgeschichte: Die Wachstumsraten flachen deutlich ab. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern seine Online-Umsätze noch um 80 Prozent auf 814 Millionen Euro gesteigert. In diesem Jahr soll das Plus bei 50 Prozent liegen. 2003 erwartet KarstadtQuelle ein Plus von 25 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Aber nicht nur beim Verkauf, auch im Einkauf setzt KarstadtQuelle verstärkt auf das Internet. Nach einem erfolgreichen Start im Jahr 2001, in dem der Konzern über Internet-Marktplätze wie TexYard oder GlobalNetXchange insgesamt 454 Internet-Auktionen zur Warenbeschaffung durchführte, wurde die Online-Beschaffung in den erste drei Monaten dieses Jahres mit 399 Auktionen weiter gesteigert.

Der Handelsriese, der mit seinem Textil-Einkaufsvolumen von insgesamt rund drei Milliarden Euro pro Jahr der größte Textileinkäufer Europas ist, will langfristig etwa 30 Prozent der Beschaffung über elektronische Märkte abwickeln.

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