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Tengelmann verkauft ungarische Warenhaustochter

Reuters DÜSSELDORF. Der Mühlheimer Einzelhandelskonzern Tengelmann hat nach eigenen Angaben seine Mehrheitsbeteiligung an ungarischen Warenhauskette Skala-Coop verkauft. Der 56,7 prozentigen Beteiligung an der börsennotierten Gruppe sei an eine Gruppe ungarischer Investoren abgegeben worden, teilte der Familienkonzern am Dienstag in Mühlheim mit. Namen der Investoren und die Höhe des Kaufpreises nannte Tengelmann nicht. Der Verkauf könne nach der Genehmigung durch die ungarischen Wettbewerbsbehörden vollzogen werden, hieß es weiter. Die Mühlheimer Unternehmensgruppe betreibt den Angaben zufolge in Ungarn noch 21 Kaisers Supermärkte sowie 110 Filialen des Lebensmittel-Discounters Plus.

Die einst staatliche und nach der politischen Wende in Ungarn als eines der ersten Staats-Unternehmen privatisierte Skala-Gruppe erzielte Tengelmann zufolge 2000 einen Umsatz von 275 Mill. DM. Die Mühlheimer Gruppe hatte im vergangenen Geschäftsjahr 99/00 (per Ende Juni) nach einem grundlegenden Umbau und dem Verkauf von rund 550 Filialen im deutschen Supermarktgeschäft bei einem Umsatz von 54,4 Mrd. DM einen Verlust von 190 Mill. DM verbucht.

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