Tennis
Kiefers Kindheitstraum wieder greifbar nah

Nicolas Kiefer und Rainer Schüttler sind den Spuren von Boris Becker und Michael Stich gefolgt. Im einzel sind zwar alle deutschen Spieler ausgeschieden, aber im Doppel stehen sie am Samstag im Finale. Der Gegner steht noch nicht fest.

HB ATHEN. Zwölf Jahre nach dem olympiasieg der beiden Wimbledonsieger in Barcelona greifen auch der Holzmindener Kiefer und der Korbacher Schüttler nach Doppel-Gold beim olympischen Tennis-Turnier. Das Daviscup-Duo besiegte im Halbfinale das indische Weltklasse-Doppel Mahesh Bhupathi/Leander Paes überraschend mit 6:2, 6:2 in nur 66 Minuten und trifft im Finale am Samstag entweder auf Fernando Gonzalez/Nicolas Massu aus Chile oder das kroatische Doppel Mario Ancic/Ivan Ljubicic.

"Wir haben es mit aller Gewalt gewollt und einfach geiles Tennis gespielt", sagte Kiefer. "Nach jedem Ball haben wir uns die Faust gezeigt" und nach dem Matchball lagen sich beide jubelnd in den Armen. "Wir haben ziemlich perfekt gespielt", schwärmte Schüttler, nachdem die Freudentränen getrocknet waren. "Fürs Finale haben wir keinen Wunsch-Gegner; wir haben nur ein Wunsch-Ergebnis: Wir wollen gewinnen", ergänzte er nach dem schnellen Erfolg auf historischem Boden.

Kiefer und Schüttler feierten ihren schnellen Erfolg auf historischem Boden, denn bereits bei den ersten olympischen Spielen der Moderne 1896 in Athen hatte der Hamburger Friedrich Traun an der Seite des Iren John Boland Doppel-Gold gewonnen. Becker/Stich wiederholten dieses Kunststück in Barcelona. In Atlanta freuten sich David Prinosil/Marc-Kevin Goellner 1996 über Bronze.

Seite 1:

Kiefers Kindheitstraum wieder greifbar nah

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%