Tennis Olympia
Kiefer siegt glatt in zwei Sätzen

Nicolas Kiefer ist beim olympischen Tennisturnier in die zweite Runde eingezogen. Der Hannoveraner schlug den Weißrussen Max Mirnyi mühelos mit 6:3 und 6:1.

Nicolas Kiefer hat beim olympischen Tennis-Turnier in Peking souverän die zweite Runde erreicht. Der an Nummer 15 gesetzte Hannoveraner besiegte den Weißrussen Max Mirnyi 6:3, 6:1 und trifft nun auf Kevin Anderson aus Südafrika. Dieser schlug Komlavi Loglo aus Togo 6:3, 6:2.

Kiefers Begegnung war am Sonntag beim Stand von 6:3 wegen starken Regens zunächst unterbrochen worden. Bei der Fortsetzung der Partie herrschte eine Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent in der Olympiastadt. "Das sind hier mit Abstand die schlimmsten Bedingungen, unter denen ich jemals gespielt habe", stöhnte der Niedersachse.

Sportliche Probleme mit dem Doppelspezialisten aus Weißrussland hatte er allerdings an beiden Tagen nicht. Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen lobte: "Er hat sehr überzeugend gespielt." Der 31-Jährige selbst war allerdings weniger zufrieden: "Am Sonntag war der Aufschlag da, die Returns waren nicht so gut, Montag war es genau umgekehrt." Dennoch schien er nie ernsthaft in Gefahr, das Match zu verlieren: "Man muss sich nach und nach durch die ersten Tage durchlügen. Gut spielen und gewinnen kann jeder."

Federer folgt Konkurrent Nadal in Runde zwei

Anschließend ist auch Roger Federer seinem großen Rivalen Rafael Nadal in die zweite Runde gefolgt. Der Schweizer, der am kommenden Montag nach über viereinhalb Jahren als Nummer eins der Weltrangliste von Nadal abgelöst wird, setzte sich in der ersten Runde insgesamt souverän mit 6:4, 6:2 gegen den Russen Dimitri Tursunow durch.

Federer schlug nach seinem Sieg in die gleiche Kerbe wie Kiefer. "Die Hitze ist nicht das Problem, das haben wir auch in Amerika oder Australien", sagte der Schweizer, "aber ich kenne keinen anderen Platz, wo es so schwül ist."

Nadal hatte zuvor wesentlich mehr Schwierigkeiten als sein Dauerrivale. Der 22 Jahre alte Mallorquiner gab bei seinem 6:2, 3:6, 6:2 über den Italiener Potito Starace sogar einen Satz ab.

© SID

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