Terminmarkt soll im Januar 2001 Betrieb aufnehmen.
Deutsche Börse und Emetra planen Marktplatz für NE-Metalle

Reuters FRANKFURT/LONDON. Die Deutsche Börse AG und die britische Emetra planen den Aufbau eines elektronischen Handelsplatzes für Terminprodukte von Nicht-Eisen-Metallen (NE-Metalle). Nach einer am Donnerstag verbreiteten gemeinsamen Mitteilung haben Deutsche Börse und Emetra eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Danach werde die Deutsche Börse eine Kapitalbeteiligung an den Terminmarktaktivitäten von Emetra erwerben und das Handelssystem sowie ihr Potenzial bei der Entwicklung elektronischer Märkte zur Verfügung stellen.

Der Terminmarkt auf der Internet-Plattform soll bis Ende Januar 2001 den Betrieb aufnehmen und Teil eines weltweiten integrierten Marktplatzes für den Kassahandel sowie den Handel mit Terminprodukten auf NE-Metalle und darauf aufbauender Dienstleistungen werden, heißt es in der Mitteilung. Der Kassahandel solle bereits Ende Juli starten.

Die im Februar 2000 gegründete Emetra ist ein Joint Venture von MG Plc, Internet Capital Group und Safeguard International Fund. Geschäftsziel ist es, der führende Marktplatz für den physischen Handel und den Terminmarkt von NE-Metallen zu werden.

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