Terroanschläge zerstörten Erholung
Negative Entwicklung bei Bosch hält an

Nach einer "nicht positiven" Ertragsentwicklung im Jahr 2001 erwartet die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, auch für 2002 einen anhaltenden Druck auf die Erträge.

vwd STUTTGART. Die konjunkturelle Schwäche werde voraussichtlich zumindest in der ersten Hälfte des kommenden Jahres noch anhalten, sodass Bosch für 2002 mit einem leichten Umsatzrückgang rechnen müsse, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hermann Scholl, in einem Interview der Mitarbeiterzeitung "Bosch-Zünder". Unter diesen Bedingungen werde der Druck auf die Erträge nochmals zunehmen, erklärte Scholl.

Für das Jahr 2001 habe sich Bosch nach dem recht guten Vorjahr schon in der Planung auf eine Abschwächung eingestellt. Die begründeten Hoffungen, dass sich die Lage im zweiten Halbjahr wieder bessern würde, seien durch die Terroranschläge vom 11. September zerstört worden, und alle wesentlichen Konjunkturindikatoren zeigten jetzt nach unten. Auf Grund der neuen Lage erwarte Bosch für 2001 nach vorläufigen Zahlen kein internes Wachstum mehr. Unter Einschluss des Geschäfts von Rexroth, das seit Mai konsolidiert werde, komme die Gruppe allerdings auf ein Umsatzwachstum von acht Prozent. Die Renditen, gemessen am Umsatz oder am Kapitaleinsatz, haben sich Darlegung von Scholl im Vergleich zum Jahr 2000 wieder verringert.

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