Terror-Schadensrückstellungen reichen aus
Hannover Rück hält an Gewinn-Prognose fest

Nach Gewinnwarnungen anderer Versicherer weisen die Hannoveraner Zweifel an ihrem Erwartungen zurück. Für das erste Halbjahr wird ein gutes versicherungstechnisches Ergebnis erwartet.

vwd HANNOVER. Die Hannover Rückversicherungs-AG, Hannover, geht weiterhin davon aus, ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr zu erreichen. Derzeit sei davon auszugehen, dass die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr im Rahmen der für das Gesamtjahr getroffenen Erwartungen mit einem operativen Ergebnis von 600 Mill. Euro und einem Jahresüberschuss von rund 300 Mill. Euro liegen werde, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Detaillierte Informationen würden am 21. August bekannt gegeben. Auf Grund einiger Gewinnwarnungen anderer Versicherer sei Hannover Rück vermehrt zu der eigenen Situation angesprochen worden.

Die für die Terroranschläge vom 11. September im vergangenen Jahres gebildeten Schadensrückstellungen seien nach heutigem Kenntnisstand unverändert ausreichend. Für das erste Halbjahr werde ein "gutes" versicherungstechnisches Ergebnis erwartet, welches sich im Rahmen der Erwartung bewege. Im Großschadensbereich werde im zweiten Quartal lediglich mit Belastungen von rund 60 Mill. Euro gerechnet.

Die Belastung der WorldCom-Insolvenz belaufe sich zudem auf einen lediglich einstelligen Mill.-Euro-Betrag. Allerdings sei im Portfolio der Kapitalanlage auf Grund von Wertverlust eine Abschreibung von 50 Mill. Euro im zweiten Quartal nötig gewesen.

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