Terroranschläge belasten
ZFS mit belastetem Ergebnis

Mit einem Nettoverlust nach IAS von 387 Mlill. Dollar ist die Zurich Financial Services (ZFS), Zürich, am oberen Ende ihrer eigenen Prognose geblieben, die ein Minus von zwischen 200 Mill. und 400 Mill. Dollar vorsah.

vwd/rtr ZÜRICH. Die Terroranschläge vom 11. September hätten sowohl das Ergebnis nach IAS als auch den normalisierten Gewinn beeinträchtigt und das versicherungstechnische Ergebnis um 706 Mill. Dollar nach Steuern verschlechtert, erläuterte die ZFS am Montag. Das Prämienvolumen der Gruppe stieg der Mitteilung zufolge um 13 Prozent auf 56 Mrd. Dollar.

Darüber hinaus seien das Ergebnis nach IAS und der normalisierte Gewinn durch eine höhere Schadensbelastung und verstärkte Reserven für Sonderrisiken wie beispielsweise Asbest beeinflusst worden. Hinzu kämen Verluste aus nicht weitergeführten Geschäftsbereichen. Die Ergebnisse in den Bereichen Lebensversicherung und Vermögensverwaltung seien zudem durch die Entwicklungen an den Finanzmärkten belastet worden. Dies habe auch zu geringeren realisierten Kapitalgewinnen sowie zu Wertberichtigungen auf Finanzanlagen von 838 Mill. Dollar vor Steuern geführt.

Einzelheiten zum Geschäftsergebnis 2001 sowie zum laufenden Geschäftsjahr will ZFS den Angaben zufolge am 21. März veröffentlichen.

Die Dividende soll mehr als halbiert werden und acht (Vorjahr 17,15) sfr pro Namenaktie betragen.

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