Terroranschlag ohne Auswirkungen
Morgan Stanley verzeichnet deutlichen Gewinnrückgang

Morgan Stanley Dean Witter & Co, New York, hat im dritten Quartal (per 31. August) eine Rendite von 15 % auf das durchschnittliche Eigenkapital erzielt. Das Wertpapierhandelshaus wies am Freitag auf Basis eines Umsatzrückgangs von 16 % einen um 41 % niedrigeren Nettogewinn aus als im Vorjahr.

vwd NEW YORK. Auch im Vergleich zum zweiten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang von 24 %. Der Geschäftsausweis des US-Instituts, das von den Wettbewerbern als erstes seine Quartalszahlen vorlegte, ist dabei von den Terroranschlägen nicht beeinträchtigt.

Mit dem World Trade Center hat Morgan Stanley Büros verloren, aber die meisten der dort Beschäftigten 3 700 Mitarbeiter konnten sich offenbar in Sicherheit bringen. Für das zurückliegende Quartal wies das Unternehmen rückläufige Einnahmen in den Bereichen Handel, Investmentbanking, Kreditkarten und Investmentmanagement aus.

Im Wertpapierhandel wurde ein Umsatzeinbruch von 50 % verzeichnet. Das verwaltete Vermögen ging um 23 % auf 597 Mrd. $ zurück. Morgan Stanley sprach im Zusammenhang mit dem dritten Quartal von einem "schwierigen betrieblichen Umfeld".

Morgan Stanley bleibe fianziell aber stark, kündigten Chairman und CEO Philip J. Purcell und Präsident Robert G. Scott am Freitag an. "Während die Sorgen hinsichtlich der weltwirtschaftlichen Entwicklung zugenommen haben, glauben wir für unser Unternehmen an die langfristigen Wachstumsperspektiven", ließen sie verlauten.

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