Terrorismus
Hintergrund: Attentate der RAF

dpa HAMBURG. Mehr als zwei Jahrzehnte stand die Rote Armee Fraktion (RAF) im "bewaffneten Kampf" gegen das "imperialistische System" in Deutschland. Zahlreiche Attentate gehen auf das Konto der terroristischen Vereinigung :

1.4.1991 in Düsseldorf: Treuhand-Chef Detlev Rohwedder (58) wird durch ein Fenster im Arbeitszimmer seines Hauses erschossen.

30.11.1989 in Bad Homburg: Alfred Herrhausen (59), Chef der Deutschen Bank, wird mit seinem Auto in die Luft gesprengt.

10.10.1986 in Ippendorf bei Bonn: Unbekannte erschießen den Bonner Spitzendiplomaten Gerold von Braunmühl (51) auf offener Straße.

9.7.1986 in Straßlach bei München: Der Siemens-Manager Karl Heinz Beckurts (56) und sein Fahrer werden von einer ferngezündeten Bombe zerfetzt.

8.8.1985 in Wiesbaden und Frankfurt: Zunächst wird ein US-Soldat ermordet, mit dessen Karte die Täter auf den Luftwaffenstützpunkt gelangen: Die Explosion einer Autobombe fordert zwei weitere Tote.

1.2.1985 in Gauting bei München: Unbekannte töten Ernst Zimmermann (56), Chef der Firma MTU, in seinem Haus mit einem Kopfschuss.

5.9.1977 in Köln: Entführung und spätere Ermordung von Arbeitgeber-Präsident Hanns Martin Schleyer (62). Bei dem Überfall sterben auch der Fahrer und drei Polizisten.

30.7.1977 in Oberursel (Taunus): Ein RAF-Kommando streckt Jürgen Ponto (53), den Chef der Dresdner Bank, bei einem offenbar misslungenem Entführungsversuch in seinem Haus nieder.

7.4.1977 in Karlsruhe: Tödliche Schüsse auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback (57), seinen Fahrer und einen Polizisten.

24.04.1975 in Stockholm: Ein Kommando der RAF erschießt in der deutschen Botschaft die Diplomaten Andreas von Mirbach und Heinz Hillegaart.

24.5.1972 in Heidelberg: Autobomben-Anschlag auf das Europa- Hauptquartier des US-Heeres. Drei US-Soldaten sterben.

11.5.1972 in Frankfurt: Im Hauptquartier des V. Armeekorps explodiert eine Bombe. Oberstleutnant Paul A. Blomquist (39) findet den Tod.

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