Terrorrisiko höher gestuft: US-Regierung rechnet mit Anschlägen

Terrorrisiko höher gestuft
US-Regierung rechnet mit Anschlägen

Die USA haben angesichts des nahenden Irak-Kriegs ihre Sicherheitsmaßnahmen gegen einen möglichen Terroranschlag verstärkt. Das Heimatschutzministerium setzte die Alarmstufe von "Gelb" auf die zweithöchste Stufe "Orange".

HB/dpa WASHINGTON. Die Anordnung erfolgte in derselben Stunde, in der Präsident George W. Bush dem irakischen Präsidenten Saddam Hussein eine letzte Frist von 48 Stunden einräumte, das Land zu verlassen.

Bush selbst gab in seiner Rede bekannt, dass ein Anschlag auf die USA nicht auszuschließen sei. Deshalb sei die Regierung besonders aufmerksam und habe vorbeugende Maßnahmen ergriffen. So seien die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen, Häfen und Grenzen verstärkt worden. Zudem wurden nach Bushs Angaben in den vergangenen Tagen Personen mit Verbindungen zu den irakischen Geheimdiensten ausgewiesen.

Das Heimatschutzministerium erklärte, es gebe Geheimdiensthinweise, dass Terroristen bei einem Krieg gegen den Irak Anschläge gegen Einrichtungen der USA und ihrer Verbündeten planten. Diese Anschläge könnten nicht nur von dem Netzwerk El Kaida verübt werden sondern auch von irakischen Gruppen oder spontan von "unzufriedenen" Einzelpersonen.

Das Heimatschutzministerium hatte erst Ende Februar die Alarmstufe von "Orange" auf "Gelb" gesenkt. Die zweithöchste Alarmstufe war seit den Terroranschlägen vom 11. September nur äußerst selten angeordnet worden.

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