Thailändische Regierung will 10% an strategischen Partner zu verkaufen
Luftfahrtbündnisse buhlen um Anteile an Thai Airways

rtr BANGKOK. Um eine Beteiligung an der thailändischen Fluglinie Thai Airways zeichnet sich ein Bieterwettkampf ab. Die Regierung des Landes will im kommenden Jahr zehn Prozent an einen strategischen Partner verkaufen, und nach Angaben vom Donnerstag wollen sich fünf Bieter um einen Einstieg bemühen. "Wir werden wohl bis zur zweiten Jahreshälfte 2001 warten, bis wir ein Ergebnis haben", sagte der neue Thai-Chariman Srisook Chandrangsu in Bangkok. Um das Paket haben sich den Angaben zufolge die fünf Parteien Lufthansa, Air France und Delta Air, British Airways und Qantas, KLM und Northwest Airlines sowie die Swissair beworben.

Hinter den einzelnen Bietern beziehungsweise Bietergruppen verbergen sich im Grunde die großen internationalen Flugallianzen, die eine möglichst globale Abdeckung ihrer Flugnetze anstreben.

Thai fliegt bereits mit der Lufthansa im weltgrößten Bündnis Star Alliance, dessen Mitglieder im vergangenen Jahr zusammen gerechnet fast 300 Millionen Passagiere befördert haben. Die Lufthansa erzielte nach früheren Angaben im vergangenen Jahr aus der Star Aliance einen operativen Ergebnisbeitrag von rund 500 Millionen DM. British Airways und Qantas fliegen gemeinsam im Bündnis "Oneworld", Air France und Delta haben erst vor wenigen Monaten die Allianz "SkyTeam" aus der Taufe gehoben, KLM und Northwest unterhalten eine bilaterale Kooperation, und die Swissair ist Partner der "Qualiflyer Group".

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