The Week Ahead: Geopolitische Sorgen bestimmen weiter den US-Markt

The Week Ahead
Geopolitische Sorgen bestimmen weiter den US-Markt

Nach der Rede ist vor der Rede - zu deutsch: Nach dem Statement von UN-Chefinspekteur Hans Blix vor dem Sicherheitsrat und den darauf folgenden Analysen und Auswertungen der USA und anderer Verbündeter weiß die Wall Street über einen eventuell bevorstehenden Irak-Krieg soviel wie zuvor. Gar nichts.

Hans Blix hatte dem Markt zunächst die Hoffnung gegeben, dass ein Krieg vermeidbar sei, da die Inspekteure im Golf gut voran kämen. Mit dem Thema Krieg vom Tisch und der möglicherweise geminderten Terrorangst hätte die Wall Street noch einmal durchatmen können, allein daraus wurde nichts. Colin Powell bleibt bei seiner Meinung, dass die Zeit für den Irak abgelaufen sei, und dass man das Land mit militärischen Mitteln entwaffnen müsse. Gleiches sagt Präsident Bush, gleiches sagen seine obersten Militärs, die Medien - und so bleibt die Unsicherheit.

Diese Unsicherheit wird die Wall Street auch in der kommenden Woche bestimmen. Wieder wird es auf dem Parkett fast ausschließlich um die geopolitische Stimmung gehen, wieder werden gesperrte Brücken und Reden in Washington die Indizes bewegen.

Man wird wohl dennoch einige Unternehmen verfolgen, allen voran die Einzelhandelsbranche. Am Dienstag meldet der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart zum abgelaufenen Quartal, in den Tagen danach folgen Target und JC Penney sowie die Modehäuser Abercrombie & Fitch, Nordstrom und Liz Claiborne.

Aus dem Hightech-Bereich gibt es Zahlen vom Netzwerker Ciena und von Applied Microcircuits, darüber hinaus gibt es Berichte von El Paso, Waste Management, Playboy, Duane Reade, Goodyear Tire und Halliburton.

Aus dem konjunkturellen Umfeld gibt es Informationen zu Produzenten- und Konsumentenpreisen, zu den Aktivitäten im Produzierenden und im Bau-Gewerbe und einen Überblich auf den Index der Führenden Indikatoren.

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