THE WEEK AHEAD
Nach der Warnsaison heißt es Farbe bekennen

Warnungen bestimmten die vergangene Woche an der Börse. Da waren die Warnungen des FBI vor weiteren Anschlägen während des ersten Jahrestages des 11. September, und da waren die Warnungen von Unternehmen wie Honeywell und Lucent, die ihre Ergebnisprognosen im laufenden Quartal wohl nicht erreichen können. Ansonsten war nicht viel los - es war eben noch Warnsaison.

Langsam nähert man sich nun aber der Zeit, in der die amerikanischen Unternehmen handfeste Zahlen vorlegen. Nicht mehr Gerüchte, nicht mehr Prognosen zählen, sondern das, was schwarz auf weiß unter der Bilanz steht. Zu den wichtigsten Unternehmen, die in der kommenden Woche melden gehören die Elektronikketten Circuit City und Best Buy. Diese übernehmen in der Frage nach einer Erholung der Märkte immer mehr Indikator-Funktion, da sie das Bindeglied zwischen High-Tech-Branche und Verbraucher darstellen.

Weitere Unternehmen, die in den kommenden Tagen die Bücher öffnen, gehören die Lebensmittelfabrikanten Kroger und Conagra, die Hausbauer Lennar und KB Home sowie die Softwareschmiede Oracle.

Auch von der konjunkturellen Front kommen zahlreiche wichtige Zahlen, darunter die Angaben zu Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung, zu Verbraucherpreisen und Realeinkommen und Einzelheiten von der Phily Fed. Mehr und mehr Bedeutung wird mittlerweile auch wieder der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung zugemessen. Denn die liegt seit 3 Wochen über 400 000 und damit über der kritischen Grenze, an der Experten den Arbeitsmarkt im Argen sehen.

© Wall Street Correspondents, Inc.

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