Thema Transrapid soll noch vor der Sommerpause behandelt werden
Bundesrechnungshof: Transrapid unrentabel

Die geplanten Transrapid-Strecken in Nordrhein-Westfalen und Bayern rechnen sich nicht. Zu dem Urteil kommt der Bundesrechnungshof in einem Gutachten, das dem Bundesverkehrsministerium vorliegt.

dhs DÜSSELDORF. Die Prüfer hatten die Machbarkeitsstudien zu den Strecken unter die Lupe genommen. Vor allem die Kosten seien nicht korrekt ermittelt worden. Damit sei die "Bau- und Realisierungswürdigkeit" der beiden Projekte nicht gegeben. Die so genannte Metrorapid-Strecke Düsseldorf-Dortmund schneide schlechter ab als die vom Münchner Flughafen in die Münchner City. Das Ministerium hat eine Woche Zeit, sich zu äußern. Der Haushaltsausschuss will das Thema noch vor der Sommerpause behandeln, weil Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig auf Basis der Studien den Ländern 2,3 Milliarden Euro in Aussicht gestellt hat. Die muss der Ausschuss noch genehmigen, was jetzt als unwahrscheinlich gilt. Vor allem in NRW wäre dies das Aus für den Transrapid, wo man mit rund 75 Prozent der Bundesmittel rechnet. "Es ist unverantwortlich, den Ländern etwas zu versprechen, was nicht gehalten werden kann", klagt CDU-Haushaltsexperte Dietrich Austermann. Pessimistisch ist auch Grünen-Verkehrsexperte Albert Schmidt: "Nach der Bundestagswahl werden die Projekte wieder eingesammelt."

Quelle: Wirtschaftswoche

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