Thema wird im Kabinett erörtert
Schröder für Bundesgesetz gegen Kampfhunde

Reuters BERLIN. Der Bund soll nach Ansicht von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gegen Kampfhunde vorgehen. Schröder sagte am Dienstag am Rande einer SPD-Fraktionssitzung in Berlin, wenn die Bundesländer bei diesem Thema keine gemeinsame Linie fänden, müsse der Bund mit eigenen Gesetzen eingreifen. Dies sei unter Umständen im Strafrecht möglich.

Das Thema solle am Mittwoch im Kabinett erörtert werden. "Die Kampfmaschinen müssen von der Straße", sagte Schröder weiter. Wenn Kinder gefährdet würden, könne man auf die Freiheit des Einzelnen keine Rücksicht nehmen.

Am Montag hatte ein Kampfhund in Hamburg einen sechsjährigen Jungen angefallen und totgebissen.

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