Themen sind Lage der Entwicklungsländer und Aids-Epidemie
EU trifft südliches Afrika in Außenministerkonferenz

dpa GABARONE/JOHANNESBURG. Die vierte Außenministerkonferenz der Europäischen Gemeinschaft und der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) hat am Mittwoch in Gabarone, der Hauptstadt Botswanas, begonnen. Die Minister treffen sich seit 1994 alle zwei Jahre, um die Zusammenarbeit zwischen der EU der SADC zu verbessern. Die deutsche Delegtion in Gabarone wird vom Staatsminister im Auswärtigen Amt, Ludger Volmer, geleitet.

Hauptthemen des zweitägigen Treffens sind die Lage im Kongo, in Angola und in Simbabwe, Umweltfragen und die schlimme Aids-Epidemie in Afrika südlich der Sahara. Gesprochen werden soll auch über die wirtschaftliche Kooperation und das Schuldenproblem der SADC-Länder.

Seit 1976 hat die EU nach SADC-Angaben etwa 500 Mill. Euro (978 Mill. DM) für die regionale Zusammenarbeit im südlichen Afrika zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld wurden unter anderem Straßen gebaut und die Häfen Beira in Mosambik und Daressalam in Tansania ausgebaut. Der SADC gehören 14 Länder an, nämlich Angola, Botswana, Kongo, Lesotho, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Sambia, die Seychellen, Simbabwe, Südafrika, Swasiland und Tansania.

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