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Thilo Bode sucht einen Nachfolger für das Greenpeace-Direktorium

dpa - AMSTERDAM. Thilo Bode (53), Hauptgeschäftsführer der internationalen Umweltschutz-Organisation Greenpeace, hat nach fünfjähriger Tätigkeit in der Zentrale in Amsterdam seinen Rücktritt angekündigt. Um für die Suche nach einem Nachfolger ausreichend Zeit zu lassen und die Kontinuität zu sichern, stehe er noch bis zum nächsten Jahr zur Verfügung, teilte Bode mit. Elf Jahre Arbeit bei Greenpeace in Deutschland und in der internationalen Zentrale seien ausreichend, erläuterte er.

«Bode hat mit einer seltenen Kombination von entschlossenem Management und Vorstellungsvermögen Greenpeace International in den letzten fünf Jahren verändert», würdigte Cornelia Durrant, die britische Vorsitzende des Greenpeace-Vorstands, den scheidenden Direktor. «Er hat seinerzeit eine Organisation übernommen, die verändert werden musste, und er verlässt eine starke, selbstbewusste Organisation, die sich ihrer Möglichkeiten bewusst ist.»

Unter seiner Leitung habe Greenpeace weltweit die Zahl seiner Mitglieder und seine Einkünfte erhöht. Die Umweltorganisation sei jetzt in den Gebieten mit zunehmender Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht der Erde gut vertreten, darunter China, Indien, Südostasien und in der Amazonasregion. Mit gewaltfreien Aktionen habe die Organisation verstärkt die Industrie zu umweltfreundlichem Vorgehen gedrängt. Bode war von 1989 bis 1995 Geschäftsführer von Greenpeace-Deutschland gewesen und dann in die Zentrale der Organisation nach Amsterdam gewechselt.

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