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Thomas Cook: Airline-Pleiten durch hohe Ölpreise

(dpa-AFX) München - Zahlreichen europäischen Billig-Fluggesellschaften droht nach Einschätzung von Thomas Cook Airlines (Condor) Ende des Jahres die Pleite. "Im Winter kommt es wegen des hohen Ölpreises zu einer massiven Marktbereinigung. Viele der 60 in Europa operierenden Billig-Fluggesellschaften werden in den wirtschaftlichen Ruin fliegen und ganz vom Markt verschwinden", sagte Vorstandsmitglied Ralf Teckentrup dem Nachrichtenmagazin "Focus". Dabei dürfte es sich nach Meinung von Teckentrup, der für die Sanierung des Ferienfliegers Condor verantwortlich zeichnet, auch um etliche Gesellschaften handeln, die in Deutschland starten und landen.

(dpa-AFX) München - Zahlreichen europäischen Billig-Fluggesellschaften droht nach Einschätzung von Thomas Cook Airlines (Condor) Ende des Jahres die Pleite. "Im Winter kommt es wegen des hohen Ölpreises zu einer massiven Marktbereinigung. Viele der 60 in Europa operierenden Billig-Fluggesellschaften werden in den wirtschaftlichen Ruin fliegen und ganz vom Markt verschwinden", sagte Vorstandsmitglied Ralf Teckentrup dem Nachrichtenmagazin "Focus". Dabei dürfte es sich nach Meinung von Teckentrup, der für die Sanierung des Ferienfliegers Condor verantwortlich zeichnet, auch um etliche Gesellschaften handeln, die in Deutschland starten und landen.

Bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin werden laut "Focus" wegen der rasant steigenden Rohöl-Preise die Tickets teurer. Die Airline wolle ab dem Winterflugplan je Platz sechs bis neun Euro mehr von den Reiseveranstaltern verlangen. Auch die direkt von Air Berlin verkauften Plätze würden teurer, sagte ein Firmensprecher dem Magazin. "Es wird zwar weiterhin zehn Prozent der Plätze für 29 Euro geben. Die übrigen Ticketpreise steigen allerdings schneller als bislang." Bei Air Berlin mache das Kerosin inzwischen über 20 Prozent der variablen Kosten aus. Im vergangenen Jahr seien es erst 16 Prozent gewesen.

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