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Thomas Cook bestätigt Arbeitszeitverlängerung - Personalkosten werden gekürzt

(dpa-AFX) Oberursel - Der Tourismus-Konzern Thomas Cook < KAR.ETR > < LHA.ETR > wird die Arbeitszeiten seiner Beschäftigten von 38,5 auf 40 Stunden verlängern und die Personalkosten unter das Niveau von 2002/2003 senken. Der Konzern habe sich mit dem Betriebsrat darauf geeinigt, teilte der zu Karstadtquelle < KAR.ETR > und Lufthansa < LHA.ETR > gehörende Konzern am Freitag mit und bestätigte damit Berichte vom Donnerstag aus Verhandlungskreisen.

(dpa-AFX) Oberursel - Der Tourismus-Konzern Thomas Cook < KAR.ETR > < LHA.ETR > wird die Arbeitszeiten seiner Beschäftigten von 38,5 auf 40 Stunden verlängern und die Personalkosten unter das Niveau von 2002/2003 senken. Der Konzern habe sich mit dem Betriebsrat darauf geeinigt, teilte der zu Karstadtquelle < KAR.ETR > und Lufthansa < LHA.ETR > gehörende Konzern am Freitag mit und bestätigte damit Berichte vom Donnerstag aus Verhandlungskreisen.

Für die tariflichen Maßnahmen lägen die Zustimmungen der Tarifparteien DRV-Tarifgemeinschaft und der Gewerkschaft ver.di vor, hieß es weiter. Die Vereinbarung solle vom 1. August an für einen Zeitraum von zwei Jahren gelten.

Die Wochenarbeitszeit von 40 Stunden gelte für ein Jahr und könne um ein weiteres Jahr verlängert werden. Dabei werde ein unverzinster Arbeitszeitkredit eingeführt. Das bedeute, unter der Voraussetzung, dass in den Geschäftsjahren 2006/07 und 2007/08 ein bestimmtes Ergebnisziel erreicht wird, werde den Beschäftigten der Lohn für die Mehrarbeit ausgezahlt. Zudem solle eine dem Saisonbetrieb angepasste Jahresarbeitszeit gelten.

Die Tariferhöhung, die der DRV-Tarifvertrag für dieses Jahr zum 1. Juli vorgesehen hatte, würde bis zum 1. Januar 2006 ausgesetzt, hieß es. Darüber hinaus erhalte jeder Mitarbeiter eine Woche unbezahlten Urlaub im laufenden Geschäftsjahr 2003/04 und im nächsten Geschäftsjahr 2004/05.

Der Abbau von 400 Stellen in der Konzernzentrale, beim Reiseveranstalter und im Vertrieb sei zum größten Teil bereits umgesetzt. "Zusammen mit dem Personalabbau reicht das jetzt vereinbarte Maßnahmenpaket aus, unser notwendiges Kostensenkungsziel von 25 Prozent zu erreichen", sagte Personalvorstand Ludger Heuberg.

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