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Thomas-Cook-Marke Neckermann senkt Sommerpreise - Wachstum erwartet

Europas zweitgrößter Reisekonzern Thomas Cook strebt bei seiner Hauptmarke Neckermann im Geschäftsjahr 2004/2 005 einen Gästezuwachs von mindestens drei Prozent an. Dazu sollen Preissenkungen in der Sommersaison 2005 beitragen.

dpa-afx FRANKFURT. Europas zweitgrößter Reisekonzern Thomas Cook strebt bei seiner Hauptmarke Neckermann im Geschäftsjahr 2004/2 005 einen Gästezuwachs von mindestens drei Prozent an. Dazu sollen Preissenkungen in der Sommersaison 2005 beitragen.

"Unser Ziel ist es, mindestens mit dem Markt zu wachsen und dabei profitabel zu wachsen", sagte der für Neckermann zuständige Konzernvorstand Peter Fankhauser am Montag bei der Vorstellung der Sommerkataloge. Für den gesamten deutschen Reisemarkt erwartet Neckermann für das Touristikjahr 2004/2 005 ein Anstieg der Gästezahl von drei Prozent. Das Gästewachstum für Winter-Flugreisen liege mit derzeit knapp drei Prozent im Trend, hieß es.

Auf die gedämpfte Konsumstimmung in Deutschland reagiert Neckermann in der neuen Sommersaison (April bis Oktober) mit Preissenkungen um durchschnittlich drei Prozent. "In diesem schwierigen Umfeld wollen wir die Preise niedrig halten", sagte Fankhauser. Durch Kombination von Frühbucherrabatten und weiteren Rabattangeboten könnten bis zu 26 Prozent gespart werden.

Konzentration AUF Wenige Hotels

Die Preissenkungen sind nach Angaben von Fankhauser vor allem durch einen "hervorragenden Hoteleinkauf" machbar. Neckermann hat die Zahl seiner Partnerhotels deutlich verringert, ohne die Bettenzahl zu reduzieren. Durch die Konzentration werden Kosten gespart.

In der gerade abgelaufenen Sommersaison verzeichnete Neckermann ein Gästeplus von sechs Prozent auf rund 2,6 Millionen. Der Umsatz sei trotz Preissenkungen von durchschnittlich zehn Prozent entsprechend gestiegen, sagte Fankhauser und bestätigte damit Angaben vom September. Dabei habe es bei Fernreisen ein Gäste- und Umsatzplus von 25 Prozent gegeben. Bei Flugreisen sei die Gästezahl um 8,5 Prozent und der Umsatz um 7,5 Prozent gestiegen, während bei Autoreisen jeweils ein "leicht negativer" Trend verzeichnet worden sei. Den Anteil von Last-Minute-Reisen, mit denen das Unternehmen kaum Geld verdient, hat Neckermann von über 30 Prozent auf knapp über 20 Prozent gesenkt.

'Sehr Guter' Ergebnisbeitrag

Der jeweils zur Hälfte zu Lufthansa und Karstadt-Quelle gehörende Thomas-Cook-Konzern hat nach den Worten Fankhausers im gerade beendeten Geschäftsjahr (31.10.) ein operativ verbessertes Ergebnis erzielt. "Dazu hat Neckermann sehr gut beigetragen", sagte der Vorstand, ohne auf Details einzugehen. Früheren Konzernangaben zufolge wird Thomas Cook im operativen Geschäft eine "schwarze Null" schreiben.

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