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Thomas Haas steht im Masters-Viertelfinale

Cincinnati (dpa) - Thomas Haas hat bei seinem letzten Turnier vor den Olympischen Spielen weiter Selbstvertrauen für Athen getankt.

Cincinnati (dpa) - Thomas Haas hat bei seinem letzten Turnier vor den Olympischen Spielen weiter Selbstvertrauen für Athen getankt.

Durch ein 6:3, 5:7, 6:4 über den erst 19-jährigen Schweden Robin Söderling erreichte der in Florida lebende Hamburger erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale beim Masters-Turnier in Cincinnati. Dort erwartet den Silbermedaillen-Gewinner von Sydney, der dank einer Wildcard ins Hauptfeld rutschte, ein echter Härtetest: Gegner ist der Weltranglisten-Zweiten Andy Roddick (USA), der unter anderem Nicolas Kiefer (Holzminden) ausgeschaltet hatte.

«Ich mag es, gegen ihn zu spielen», sagte Haas, der bislang nur gute Erfahrungen mit Roddick gemacht hat. In allen vier Partien gegen den Amerikaner ging er als Sieger vom Platz, zuletzt im April im Finale von Houston. Roddick präsentierte sich jedoch bisher beim mit 2,45 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turnier im US-Bundesstaat Ohio in herausragender Form und schaltete nach seinem Zweitrunden- Sieg gegen Kiefer auch den Thailänder Paradorn Srichaphan aus.

Für den 6:2, 6:3-Erfolg benötigte der aufschlagstarke Amerikaner lediglich 53 Minuten und servierte dabei zwölf Asse. «Ich habe im Augenblick viel Selbstvertrauen. Ich glaube, dass ich jetzt auch nach dem Aufschlag viel besser spiele», sagte der Titelverteidiger, der 24 seiner letzten 26 Partien gewonnen hat.

Auch der an Nummer elf gesetzte Andre Agassi zeigte gegen Juan Ignacio Chela ansteigende Form. In nur 60 Minuten bezwang er den Argentinier glatt mit 6:3, 6:3. «Es war das erste Mal seit langem, dass ich mit meinem Spiel so zufrieden war», sagte Agassi. Weitaus mehr Mühe hatte sein Viertelfinal-Gegner Carlos Moya (Spanien), der mehr als zwei Stunden benötigte, um sich mit 7:6 (7:5), 4:6, 7:6 (7:5) gegen den Australier Wayne Arthurs durchzusetzen.

Für Agassi steht die Marschroute für das Match gegen Moya bereits fest. «Ich werde angreifen müssen und versuchen, das Spiel zu kontrollieren. Außerdem muss ich den Ball von seiner starken Vorhand fern halten», sagte der Amerikaner. Im Falle eines Erfolges könnte es im Halbfinale zum Duell gegen Haas kommen.

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