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Thomson erhöht operatives Ergebnis, Verlust ausgeweitet - Neuer CEODPA-Datum: 2004-07-22 08:42:50

(dpa-AFX) Paris - Der Unterhaltungselektronik-Konzern Thomson < Ptms.PSE > < TNM.FSE > ist in seinem ersten Geschäftshalbjahr wegen Umstrukturierungskosten und höheren Steuerraten noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Auf operativer Basis erwirtschafteten die Franzosen jedoch ein etwas besseres Ergebnis als im Vorjahr und trafen damit die Erwartungen der Analysten. Thomson erhöhte zudem am Donnerstag in Paris seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr und kündigte einen Wechsel an der Konzernspitze an. So soll der bisherige Finanzchef der France Telecom, Frank Dangeard, neuer Thomson-Chef werden.

(dpa-AFX) Paris - Der Unterhaltungselektronik-Konzern Thomson < Ptms.PSE > < TNM.FSE > ist in seinem ersten Geschäftshalbjahr wegen Umstrukturierungskosten und höheren Steuerraten noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Auf operativer Basis erwirtschafteten die Franzosen jedoch ein etwas besseres Ergebnis als im Vorjahr und trafen damit die Erwartungen der Analysten. Thomson erhöhte zudem am Donnerstag in Paris seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr und kündigte einen Wechsel an der Konzernspitze an. So soll der bisherige Finanzchef der France Telecom, Frank Dangeard, neuer Thomson-Chef werden.

Wie der Konzern mitteilte, wurde im ersten Halbjahr ein Nettoverlust von 182 Millionen Euro ausgewiesen nach minus 92 Millionen Euro im Vorjahr. Operativ steigerte sich Thomson von 139 auf 146 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem Ergebnis zwischen 139 und 152 Millionen Euro gerechnet. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern nun ein Umsatzplus von 6 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Bisher war Thomson noch von plus 4 Prozent ausgegangen. An der bisherigen Ergebnisprognose werde aber nicht gerüttelt. Der Konzern begründete dies mit Unsicherheiten über das Ergebnis im TV-Geschäft, das derzeit verkauft wird.

Der designierte neue Thomson-Chef Frank Dangeard soll laut Mitteilung auf der Hauptversammlung am 15. September gewählt werden. Der bisherige Amtsinhaber Charles Dehelly solle künftig im Konzern als Geschäftsführer (Managing Director) fungieren.

Ferner kündige Thomson den Rückkauf von Aktien im Wert von 400 Millionen Euro an. Dies entspreche etwa 10 Prozent der Marktkapitalisierung. Zudem will die US-Investmentgesellschaft Silver Partners sich mit 500 Millionen Dollar bei Thomson engagieren, wie der Konzern weiter mitteilte.

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